Es scheint, dass die wallonischen Kasinos es gerade etwas schwer haben. Brüssels Kasino verliert angeblich eine Million Euro im Monat. Drei andere Kasinos sind wohl auch in roten Zahlen: Namur, Spa und Dinant. Das letztere wurde gerade von der Random Games Commission gezwungen ihr Guthaben zu erhöhen.
Das zu der Circus Gruppe gehörende Kasino, so wie auch das Namur, hat das Spa schon die letzten drei Jahre rote Zahlen geschrieben. Im vergangenen September, um auf Null zu kommen, sollte die Eigenkapitalquote mindestens 35% betragen. Die Kommission verlangte daher, dass das Management eine Kapitalerhöhung von 2 Millionen Euro veranlasst. 2010 haben die Aktienteilhaber schon 1.6 Millionen Euro in das Unternehmen gepumpt, und heute ist das gesamte Kapital 4.5 Millionen Euro.
Um die Schwierigkeiten für zwei der Kasinos der Unternehmensgruppe zu erklären, erklärt die Circus Gruppe, dass es keine sicheren Konditionen für den Betrieb mehr gibt, und das aus verschiedenen Gründen.
Erstens ist die Besteuerung der Industrie 44% in Wallonien, was nach Aussage des Unternehmens viel zu hoch ist. Es gibt in der Industrie nicht mehr viele Einsätze und große Konkurrenz von Online Betreibern, der nationalen Lotterie und außerdem auch dem Rauchverbot in öffentlichen Plätzen. Dieses Gesetz alleine soll verantwortlich sein für einen 15%igen Verlust seit letztem Juli.